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Name des Materials |
Grundeigenschaften und Anwendungen |
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Bezeichnung für Industrie-Ruße, die durch thermische Spaltung von Acetylen (C2H2) gewonnen werden. Die Morphologie der Rußteilchen weicht stark von der Kugelform ab. Ihre mittlere Primärteilchengröße beträgt 30 bis 40 nm. Bedeutung haben diese Ruße als Leitfähigkeitsruß. |
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Verbindung mit einem Benzoyl-Chromophor, die bei Bestrahlung mit ultraviolettem Licht durch Homolyse der N-O-Bindung und anschließender Abspaltung eines Nitrils u.a. ein Benzoyl-Radikal bilden. Sie eignen sich als radikalische Photoinitiatoren für die Photopolymerisation von nicht pigmentierten Beschichtungsstoffen auf Basis von Acrylat-Präpolymeren oder ungesättigten Polyester-Harzen. |
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Monoacyl- und Diacylphosphinoxide sind Photoinitiatoren zur radikalischen Strahlungshärtung. Die Produkte besitzen im Wellenlängenbereich von 350 - 400 nm eine ausgeprägte Absorptionsbande. Nach dem Zerfall des Moleküls verschwindet diese Bande vollständig und ist daher für Weißlacke, bei denen keine Vergilbung erwünscht ist, geeignet. |
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Additive sind Hilfsstoffe, die in der Lack-Industrie einem Beschichtungsstoff in geringen Mengen zugesetzt werden, um diesen oder der daraus hergestellten Beschichtung spezifische Eigenschaften zu verleihen. |
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Agglomerate sind aus über Kanten und Ecken brückenartig verbundenen Primärteilchen aufgebaut. Ihre Oberfläche unterscheidet sich nicht wesentlich von der Summe der Oberflächen der sie aufbauenden Teilchen. Agglomerate von Füllstoffen entstehen vornehmlich bei der Trocknung und Bewegung der Teilchen. |
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Aggregate sind eine Zusammenballung von Füllstoffen, die aus flächig aneinander gelagerten Primärteilchen bestehen. Ihre Oberfläche ist kleiner als die Summe der Oberflächen der Primärteilchen. |
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Algizide sind Verbindungen, die die Eigenschaft besitzen, Algen abzutöten oder deren Wachstum oder Vermehrung zu hemmen. Als Anstrichalgizide fungieren in Wasser weitgehend unlösliche Verbindungen wie Diuron, Dichlorfluanid. In Antifoulinganstrichen werden noch umfangreiche zinnorganische Verbindungen eingesetzt. |
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Al(OH)3 ist ein weißes Pulver und wird in Kunststoffen, Füll- und Dichtmassen als Brandschutzmittel zugesetzt. Beim Erhitzen auf 160 °C erfolgt eine endotherme Zersetzung in Aluminiumoxid und Wasser. Aluminiumhydroxid spaltet keine toxischen Produkte ab und bewirkt eine Rauchreduzierung. |
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Aluminium-Pigmente (Aluminiumbronze, Silberbronze) sind blättchenförmige Metalleffekt-Pigmente, die aus Hüttenaluminium (99,5% Reinheit) nach dem Hall- bzw. Hametag-Verfahren hergestellt werden. Die Pigmente können durch nachträgliche Oberflächenbehandlung modifiziert werden. Durch Passivierung erhält man spezielle Produkte für wässrige Systeme. Aufgrund der Explosionsgefahr von Aluminium/Luft-Gemischen kommen die Pigmente meist als Pasten in aliphatischen oder aromatischen Lösungsmitteln in den Handel. Die Pigmente werden zur Effektgebung (Metalleffekt) eingesetzt. Durch dünne Eisenoxidschichten auf diesen Pigmenten kann ein Farbeffekt (Interferenzfarben) erzeugt werden. |
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Weißes, in Wasser schwach lösliches Pulver, das als halogen freies Brandschutzmittel in Kunststoffen und Beschichtungsstoffen eingesetzt wird. |
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Methoxybenzol ist eine farblose, leicht entflammbare Flüssigkeit, unlöslich in Wasser, löslich in Ethanol; Siedepunkt: 156°C, wassergefährdender Stoff. Anisol wird als Additiv bei der Filmbildung von Beschichtungsstoffen eingesetzt. |
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Anorganische Pigmente außer Weißpigmenten
und Pigmentrußen. Eisenoxid-Pigmente (Anteil: 37 % an Beschichtungsstoffen),
Bleichromat-Pigmente (65 %), Eisenblau-Pigmente, Chromoxid-Pigmente (31
%), Ultramarin-Pigmente, oxidische Mischphasenpigmente (47%), Cadmium-Pigmente
(5 %). |
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Algizide werden homogen in Anstrichmitteln verteilt und schützen diese vor Algenbewuchs. Beispiele: Chlorthalonil, Diuron, Dichlorfluanid, usw.. |
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Die Fungizide sind in Anstrichmitteln homogen verteilt, damit die Anstriche dauerhaft schimmelbeständig sind. Beispiele: Azol-Fungizide, Carbendazim, Chlorthalonil, Barium-metaborat-monohydrat. |
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Bezeichnung für Zusatzstoffe, die
die Bildung von hartem Bodensatz in flüssigen Beschichtungsstoffen
verhindern,
bzw. das Wiederaufrühren erleichtern. Für lösungsmittelhaltige
Systeme: Grenzflächenaktive Produkte, wie Rizinusöl-Derivate,
Sojalecithin, Ethylcellulose, Polyamide. |
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Anstriche im Unterwasserbereich von Schiffen, die bewuchshemmend gegen pflanzliche wie auch tierische Meeresorganismen wirken. Eingesetzt werden als algizid und fungizid wirkende Verbindungen üblicherweise Kupferoxid und. Zinn-organische Verbindungen. |
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Unter Antigraffiti versteht man die gezielte Behandlung von Oberflächen im Baubereich, um das Besprühen von Wänden zu unterbinden bzw. ein einfaches Entfernen zu erreichen. Es kommen Silicon-Bautenschutzmittel mit oleophober Wirkung zum Einsatz, jedoch auch Systeme mit einer leicht entfernbaren Opferschicht aus Wachs. |
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Diese Oxidationsinhibitoren sind organische Verbindungen, die oxidative Prozesse durch Sauerstoff-Einwirkung hemmen oder verhindern. Sie wirken als Radikalfänger, der bei der Autooxidation auftretenden freien Radikale. Wirksame Antioxidantien sind substituierte Phenole, Hydrochinone, Brenzcatechine, aromat. Amine und organische Sulfide. |
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Entschäumer werden bei der Herstellung von Harzen und Dispersionen eingesetzt, um durch Eintrag von Luft die entstehenden Luftblasen zu verhindern bzw. zu verringern. Schaumbildung ist die häufigste Ursache von Beschichtungsfehlern wie Pinholes oder Fischaugen. Entschäumer sind Stoffe mit einem spontanen Eindring- u. Spreitvermögen in die Grenzfläche Wasser/Luft, ohne selbst Schaumbildner zu sein. Entschäumer sind meist Mehrkomponentensysteme wie z.B. Silicon-Öle mit hochdisperser Kieselsäure. |
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BaSO4 wird als inertes Pulver in Grundierungen und Rostschutzanstrichen, in Dispersions- und Silicatfarben eingesetzt. Wegen der hohen Absorption von Röntgenstrahlen ist eine Anwendung die Strahlenschutzbeschichtung. Über Fällung hergestelltes Bariumsulfat wird als Deckbeschichtungsstoff und Grundierung verwendet (Partikelgröße ca. 1 µm). |
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Bentonite sind verunreinigte Tone mit hohen Montmorillonitgehalt (Schichtmineral). Sie zeigen Quellfähigkeit in Wasser. Sie werden als Gelier- und Thixotropierungsmittel in Druckfarben und Lacken, hauptsächlich in Grundierungen und. Primern eingesetzt. Durch Eindringen von Lösungsmitteln in die Tonzwischenschichten kommt es zu einer Zerteilung der Agglomerate und damit zu einem Anstieg der Viskosität. |
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Um die Beständigkeit von Polymeren
gegen Entzündung bzw. offenes Feuer zu erhöhen, werden Beschichtungsstoffe
mit Brandschutzmitteln ausgerüstet. |
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CaCO3 kommt natürlich vor und wird im feinstgemahlenen Zustand häufig als heller Füllstoff eingesetzt. In Korrosionsschutzbeschichtungen wirkt der pH-Wert von 9 -10 passivierend. In Systemen mit Kunststoffdispersionen übernimmt Calciumcarbonat Weißpigmentfunktion und spart Titanoxid ein. Für Kontakt mit sauren Medien ist dieser Füllstoff nicht geeignet. Zur Verbesserung der Einarbeitung in Anstrichen wird eine Beschichtung mit organischen Additiven wie Monocarbonsäure oder meistens Stearinsäure durchgeführt. |
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Bezeichnung für grenzflächenaktive
Substanzen, die das Dispergieren eines pulverförmigen Stoffes in
einem flüssigen Dispergiermedium erleichtern, indem sie die Grenzflächenspannung
zwischen beiden Komponenten erniedrigen. Dadurch werden Agglomerate in
Primärteilchen aufgebrochen und durch eine Schutzkolloidhülle
von einer Reagglomeration geschützt. |
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CaMg(CO3)2 ist ein weißes Pulver. Es wird als Füllstoff in Rostschutzbeschichtungen eingesetzt und für Beschichtungsstoffe, bei denen die Witterungsbeständigkeit und Abgasbeständigkeit verbessert werden soll. |
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Pigmente, die in Lacken einen optischen Effekt erzeugen, der vorwiegend auf Lichtreflexion beruht. Perlglanzpigmente und Metalleffektpigmente sind die größte Gruppe. |
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Stoffe, die zur Verbesserung der Haftfestigkeit miteinander kombinierter Werkstoffe (z. B. Beschichtungen auf verschiedenen Untergründen) führen. Als Haftvermittler kommen anorganische Verbindungen wie Phosphat- oder Chromat-Schichten oder organische Verbindungen zum Einsatz, z. B. organofunktionelle Silane, Titanate, Zirkoniumaluminate und modifizierte Polyamidharze. Silane werden häufig in teilhydrolysierter Form als Primer aufgebracht. Die bindende Wirkung erfolgt auf der hydrophilen Seite durch die Silanolgruppen. |
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Organische Farbmittel sind im Gegensatz zu Pigmenten im umgebenden Medium löslich. Ihre optische Wirkung beruht auf nichtselektiver Lichtabsorption. Farbstoffe enthalten unabhängig von der chemischen Grundstruktur einen oder mehrere Substituenten, die für ihre Löslichkeit z.B. in Wasser oder Alkohol verantwortlich sind. Charakteristisch ist für Metallkomplex-Farbstoffe ein zentrales Metall-Ion (Cr, Co, Cu oder Ni) an das mehrzählige Liganden in Chelatform gebunden sind. Die Liganden sind überwiegend Azo-Verbindungen oder Phthalocyonine. Besonders geeignet sind diese Farbstoffe für transparente Beschichtungen. Der Einsatz im Außenbereich ist durch die mangelnde Lichtechtheit begrenzt. |
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Stoffe, die zur Verbesserung der Haftfestigkeit miteinander kombinierter Werkstoffe (z. B. Beschichtungen auf verschiedenen Untergründen) führen. Als Haftvermittler kommen anorganische Verbindungen wie Phosphat- oder Chromat-Schichten oder organische Verbindungen zum Einsatz, z. B. organofunktionelle Silane, Titanate, Zirkoniumaluminate und modifizierte Polyamidharze. Silane werden häufig in teilhydrolysierter Form als Primer aufgebracht. Die bindende Wirkung erfolgt auf der hydrophilen Seite durch die Silanolgruppen. |
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Unter Hybridpartikel (hybrid, lat.: aus Verschiedenem zusammengesetzt) werden u. a. anorganisch-organische Polymerpartikel (ORMOCER®e) verstanden. Ihre Eigenschaften sind aufgrund der vielen kombinierbaren Ausgangschemikalien und der zahlreichen Herstellungsverfahren sehr variabel: sphärische bis asphärische Form, Partikelgröße im Nano- oder Mikrometerbereich, enge bis breite Größenverteilung, niedrige bis hohe Porosität, möglicher Einbau von Farbstoffen und magnetischen Komponenten usw.. Daher lässt sich auch für komplexe Anforderungsprofile ein Partikelsystem “maßschneidern“. |
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Moleküle, die Radikale abfangen und die Radikalkettenpolymerisation hemmen oder unterbinden. Inhibitoren sind z.B. Hydrochinon und Di-tert-butylhydrochinon. |
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Bezeichnung für Substanzen, die nach Aktivierung durch Licht, UV, Temperatur mit reaktiven Monomeren reagieren und so Polymerisations-Reaktionen in Gang bringen. Folgende Initiatoren werden verwendet: organische Azo-Verbindungen, Peroxide, Hydroperoxide, Peroxyester. |
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Kaoline sind schichtförmige Aluminiumsilicathydrate. Sie sind hydrophil und vermögen Alkyl-, Aryl- Ammonium-Verbindungen und Amine an die Kristalloberfläche chemisorptiv zu binden. Kaoline werden wegen ihrer optischen Eigenschaften in Dispersionsfarben, überwiegend mit Aminen in Tauchgrundierungen eingesetzt. |
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Kieselsäure ist eine Sammelbezeichnung für Verbindungen der allgemeinen Formel (SiO2)m•nH2O, die natürlich vorkommen oder synthetisch hergestellt werden. Die Verfahren gliedern sich in Fällungs- und pyrogene Kieselsäureherstellung. Die verschiedenen Herstellungsverfahren haben einen Einfluss auf die Primärpartikelgröße (3 – 500 nm), die spezifische Oberfläche (25 – 2000 m2/g) und die rheologische Wirkung. Kieselsäuren werden zur Einstellung der Strukturviskosität und Thixotropie eingesetzt und zum Verhindern des Absetzens von Pigmenten. |
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Chemische Substanzen, die an der Phasengrenze zwischen Metall und korrosivem Medium sorbiert werden und die Korrosionsgeschwindigkeit verringern. Diese Substanzen sind Silicate, Polyphosphate, Tannin-Derivate, basische Sulfonate und Zink-Salze organischer Stickstoffsäuren. |
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Korrosionsschutzpigmente sind plättchenförmige Pigmente wie Eisenglimmer oder Aluminiumpigmente, die die Sperrwirkung des Beschichtungssystems verbessern. |
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Bezeichnung für Additive, die Lacke gegen den Einfluss von schädlichem UV-Licht schützen, um den Polymerabbau zu verhindern oder zu verringern. Lichtschutzmittel können entweder das UV-Licht absorbieren (z.B. Hydroxybenzophenone, Oxalanilide) oder durch Quenchen von angeregten Zuständen die gebildeten Radikale (z. B. durch sterisch gehinderte Amine) abfangen. |
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Feinteilige, blättchenförmige metallische Pigmente, die als Pulver oder Pigmentpasten vorliegen. Diese Pigmente sind entweder Metalleffektpigmente oder funktionelle Pigmente für den Korrosionsschutz oder leitfähige Pigmente als Schutz gegen elektromagnetische Strahlung. Eingesetzt werden Aluminium-Pigmente, Goldbronzen, Blei-, Zinkstaub, Kupferpulver und leitfähige Pigmente. |
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Mikrohohlkugeln sind sehr voluminöse Leichtfüllstoffe. Die Kugeln sind mit Luft oder Kohlendioxid gefüllt. Die Kugelschalen bestehen aus Glas, bei einigen Produkten auch aus einem Plastomer. Der Partikeldurchmesser variiert von 0,4 bis 8000 µm. Anwendung finden sie zur Wärmedämmung oder als Antidröhnbeschichtung, ebenso als Reflexkörper in Straßenmarkierungen. |
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Unter Nanopartikeln werden Partikel mit einer Größe im Nanometerbereich (10-9 – 10-6m) verstanden, die in der Regel sphärisch sind und eine enge (monodisperse) Größenverteilung aufweisen. Häufig besitzen sie einen Kern/Schale-Partikel-Aufbau, über den - zusätzlich zu gewünschten Eigenschaften wie Kratzfestigkeit, Abrasionsresistenz usw. - die Einstellung von Röntgenopazität, antibakterieller Aktivität und Brechzahlanpassung, inklusive Oberflächenfunktionalisierung zur Ankopplung von Polymermatrices oder Wirkstoffen möglich ist. Anwendungspotentiale bestehen beispielsweise im Bereich der Analytik, Chromatographie, Keramik, Katalyse, Optik und Elektronik. |
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Nichtionische Tenside sind Substanzen, die grenzflächenaktive Eigenschaften besitzen, ohne dabei in wässrigen Medien Ionen zu bilden. Die Hydrophilie der Niotenside wird durch Polyether-Ketten oder Hydroxy-Gruppen bedingt. Vertreter sind z. B. Ethylenoxid, Fettsäuren oder Polyglycerin. Sie werden als Emulgatoren, Netzmittel und Dispergierhilfsmittel im Lackbereich eingesetzt. |
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Organische Pigmente sind praktisch unlösliche organische Farbmittel. Man unterscheidet Azopigmente und polycyclische Pigmente. Sie werden zum Anfärben aller Materialien verwendet. Die graphische Industrie ist der mengenmäßig größte Verbraucher. |
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Peroxide werden in der Kunststoff-Industrie als Polymerisationsinitiatoren sowie als Härter und Vernetzer verwendet. Bei erhöhten Temperaturen (ca. 100 °C) zerfallen die Peroxide und lassen die Härtungsreaktion anspringen. |
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Photoinitiatoren sind Additive in strahlenhärtenden Systemen, die infolge Absorption ultravioletter oder sichtbarer Strahlung reaktive Zwischenprodukte bilden, die eine Polymerisationsreaktion auslösen. Photoinitiatoren: 2,2-Dimethoxy-1,2-diphenyl-ethanon, (1-Hydroxycyclohexyl)phenyl-methanon, Diphenyl-(2,4,6-trimethylbenzoyl)-phosphinoxid. |
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Pigmente sind pulver- oder plättchenförmige
Farbmittel, die unlöslich sind. Sie können natürlich vorkommen
oder synthetisch hergestellt werden. Die Pigm. können anorganisch
oder organisch sein. Für ihren Anwendungszweck unterscheidet man
nach Farbgesichtspunkten: Weiß-, Bunt-, Schwarz- und Glanzpigmente.
Funktionelle Pigmente wie Korrosionsschutz- und Magnetpigmene sind keine
Farbmittel. |
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Feinteilige Industrie-Ruße werden als Schwarzpigmente, als Leitfähigkeitsruße und zur UV-Stabilisierung eingesetzt. Sie sind beständig gegenüber Chemikalien und Umgebungseinflüssen. Die Struktur, d.h. der Verkettungs- bzw. Verzweigungsgrad der aus Primärteilchen gebildeten Rußaggregate, bestimmt neben der Primärpartikelgröße das Verhalten. Einsatzgebiete sind Einfärben von Beschichtungen und im Druckfarbenbereich. |
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Verbindungen, welche in der Lage sind, die Radikale, die sich beim photooxidativen Abbau der Polymermatrix von Lacken bilden, abzufangen und unschädlich zu machen. Hauptsächlich werden sterisch gehinderte Amine eingesetzt. |
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Siehe Pigmentruße |
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Beschichtungsstoffe auf Basis von Kaliwasserglas, anorganischen Füllstoffen und anorganischen Weiß- bzw. Buntpigmenten. Sie werden als Fassadenfarben auf allen porösen Untergründen eingesetzt. |
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Silicon-Additive wie z.B. Polydimethylsiloxane werden in geringen Mengen zur Verbesserung der Lackeigenschaften (Filmbildung, Verlauf, ...) eingesetzt. |
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Produkte, die die Kratzempfindlichkeit von Lackfilmen beim Berühren mit harten Gegenständigen mindern. Die gebräuchlichsten Additive sind Wachse, Dimethylpolysiloxane und modifizieret Polysiloxane. Polysiloxane reichern sich an der Oberfläche an. Wachse funktionieren nach der Aufschwimm- bzw. Kugellagertheorie. Wachse an der Oberfläche bilden einen Schmiermittelfilm und verhindern die Kratzerbildung. |
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Sojalecithin wird als Netz-, Dispergierhilfs- und Antiabsetzmittel für pigmentierte Lacke verwendet. |
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Tenside sind grenzflächenaktive Stoffe. Sie sind chemische Verbindungen, die, in einer Flüssigkeit gelöst oder dispergiert, an einer Grenzfläche bevorzugt adsorbiert werden. Sie besitzen eine Gruppe, die hydrophil, d.h. wasserliebend ist, und eine weitere Gruppe, die eine geringe Affinität zu Wasser besitzt, die hydrophobe Gruppe. Letztere Gruppe besteht meist aus einem Kohlenwasserstoff-Rest mit Alkyl- oder Aryl-Komponenten. Die Eigenschaften der Tenside werden im wesentlichen durch die hydrophile Gruppe bestimmt. Je nach der Polarität unterscheidet man kationische Tenside, anionische Tenside, amphotere Tenside und nicht-ionische Tenside. Ihre Haupteigenschaft ist die Verringerung der Oberflächenspannung in Wasser und eine Verringerung der Grenzflächenspannung zwischen Festkörper und Wasser. Sie werden zur Stabilisierung von Suspensionen, Emulsionen und zur Verhinderung des Absetzens von Füllstoffen eingesetzt. |
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Ein Thixotropierungsmittel ist ein rheologisches Additiv, das in Beschichtungsstoffen bewirkt, dass es beim Auftragen des Materials unter der Scherbeanspruchung zu Viskositätsminderung kommt, was eine leichte Verteilung der flüssigen Schicht fördert und ohne Beanspruchung zu einer Erhöhung der Viskosität, so dass die Tropfneigung verringert wird. Beispiele für Thixotropierungsmittel sind: pyrogene Kieselsäure mit Silanolgruppen, die ein reversibles gelartiges Kieselsäure-Skelett aufbauen können. Organoschichtsilicate wie Bentonite wirken als Thixotropierungsmittel und organische Thixotropierungsmittel sind gehärtetes Ricinusöl sowie spezielle Polyester und thixotrope Harze, z. B. Alydharze mit Polyamiden. |
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Lichtschutzmittel, die Beschichtungsstoffen zum Schutz gegen schädliches UV-Licht im Bereich von 290-400 nm zugegeben werden. Die wichtigsten UV-Absorber sind 2-(2- Hydroxyphenyl)-2H-benzotriazole, Hydroxybenzophone und Oxalanilide, die im Bereich von 280 bis 265 nm das UV-Licht absorbieren. Die Wirkungsweise der UV-Absorber beruht darin, dass sie das UV-Licht absorbieren und über einen strahlungslosen Übergang deaktivieren. Die Wirksamkeit der UV-Absorber wird durch Bewitterung im Sonnenlicht oder im Labor geprüft. |
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Verlaufhilfsmittel sind Substanzen, die durch Erniedrigung der Viskosität und der Oberflächenspannung Nasslacken zu eben verlaufenden Filmen verhelfen. Als Verlaufsmittel wirken hochsiedende Lösemittel wie Tetra- oder Decahydronaphthalin, die den Film länger flüssig halten. Dispergierhilfsmittel verhindern das Absetzen der Pigmente; Silicon-Öle werden ebenfalls eingesetzt und wirken noch als Slip-Additiv. |
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Wachse sind natürliche oder synthetische
organische Stoffe, die in der Regel bis 20 °C knetbar hart sind
und ab 40 °C schmelzbar bzw. niederviskos sind. Die Zusammensetzung
und Struktur der Wachse ist unterschiedlich, sie reicht von einfachen
Estern
aus langkettigen Carbonsäuren und entsprechenden einwertigen oder
mehrwertigen Alkoholen bis zu komplizierten synthetischen Produkten. |
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Weichmacher sind flüssige oder feste organische Substanzen mit geringem Dampfdruck von überwiegend esterartiger Natur. Weichmacher verleihen dem jeweiligen Material (Beschichtung) zu verbesserten physikalischen Eigenschaften. Sie führen zu erniedrigter Einfriertemperatur, erhöhtem Formveränderungsvermögen, mehr oder weniger ausgeprägten plastischen Eigenschaften und verringerter Härte. Bearbeitbarkeit, Flexibilität und Dehnungsvermögen werden verbessert. |
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Anorganisches Pigment, dessen optische Wirkung auf nicht selektiver Lichtstreuung beruht. Weißpigmente zeigen keine Absorption im Bereich des sichtbaren Lichtes, dafür hohes Streuvermögen, welches eine hohe Deckung verursacht. Das Streuvermögen ist um so höher, je höher die Brechzahldifferenz zwischen Pigment und umgebendem Medium ist. Als Weißpigmente werden eingesetzt: Titandioxid, Zinksulfid, Zinkoxid, Antimonoxid. |
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ZnO ist ein weißes Pulver. Es wird in halogenhaltigen Brandschutz-Formulierungen als Rauchgasunterdrücker eingesetzt. Es hat eine hohe Säure- und Alkaliempfindlichkeit. |
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Die metallischen Pigmente, die kugelförmig bzw. plättchenförmig vorkommen, werden als Korrosionsschutz-Beschichtung verwendet. |
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Quellen: Römpp Lexikon Lacke und Druckfarben |
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